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Wozu externe Test-Consultants?

Keine große Sache....

Ein Unternehmen sucht eine neue Groupware Lösung, das bestehende System ist in die Jahre gekommen und soll durch eine moderne, Cloud-basierte Lösung ersetzt werden. Keine große Sache, meint die Firmenleitung, entsprechende Standardlösungen sind am Markt verfügbar. Es ist aber einiges ist tun: die neue Lösung muss auf unterschiedlichen Endgeräten verfügbar sein, die Daten sind zu migrieren (und bei dieser Gelegenheit zu bereinigen), Zugriffsrechte müssen verwaltet und die Sicherheit gewährleistet werden. Und schließlich sollen Agents auch in Zukunft die Arbeit unterstützen.

Wenig Freude im Team

Doch die Umstellung wird zur Herausforderung: die Anwenderinnen und Anwender reagieren ablehnend, das Entwicklungsteam beklagt, dass die Anforderungen ständig verändert werden – und das Testteam sitzt zwischen den Stühlen: das Entwicklungsteam beklagt zu langsame, ungenaue Rückmeldungen, der Fachbereich fühlt sich zu wenig wahrgenommen.

Die Checkliste wird zur Seite gelegt

Der CIO beschließt, einen externen Test Consultant mit Change Management Erfahrung zu engagieren – von OBJENTIS; das Versprechen „ganzheitlich zu arbeiten“ hat ihn überzeugt. Unsere Mitarbeiterin geht zum Kunden – gut vorbereitet mit Checklisten und Kriterienkatalogen für solche Fälle. Doch nach ein paar Tagen legt sie sie zur Seite und stellt fest: „das ist nicht in erster Linie ein technisches Problem, es geht um Akzeptanz, es geht um unterschiedliche Erwartungen“. Das Festhalten an starren Regelwerken führt zu Blockadehaltungen, zur Ablehnung der neuen Lösung, weiß sie aus Erfahrung.

Erst beobachten, dann reden

Hier kommt eine der wichtigsten Eigenschaften einer Software Test Consulterin zum Tragen: die Fähigkeit zur Beobachtung und zur Kommunikation. Dazu sind Diskussionen in großen Runden nur ein Beitrag, wichtig ist das persönliche Gespräch. Mit der Projektleitung wählt sie Key User aus und schaut ihnen über die Schulter (Twinning, nennen wir das). Aus diesen Informationen leitet sie Use Cases ab – und schließlich Testfälle. Diese werden mit dem Entwicklungsteam diskutiert und priorisiert. Entscheidend: die Key User werden über die Ergebnisse immer informiert, Transparenz ist der Schlüssel zum Erfolg.

Schneller Erfolg als Motivationsfaktor

Kommunikation bleibt vage, wenn sie nicht durch Fakten, durch rasche Ergebnisse untermauert wird. Ein Set an Test Cases für Smoke Tests wird erstellt und automatisiert: das von OBJENTIS entwickelte Automation Tool ermöglicht ein unkompliziertes rasches Vorgehen. Die Automation „verzeiht“ dank KI-Bilderkennung die Adaptierungen des User Interfaces – ein ganz wichtiger Faktor, denn die Bildschirmgestaltung ist zwar für die Funktionalität wenig bedeutend, für Benutzer:innen aber sehr wichtig: hier wollen sie mitreden, ernst genommen werden.

Auch unsere Beraterin kann nicht alle Konflikte vermeiden, alle Umstellungsprobleme beseitigen: aber sie trägt dazu bei, das Projekt in „ruhiges Fahrwasser“ zu bringen. Sie weiß: ab und zu ein Gedankenaustausch bei einem Kaffee ist gut investierte Zeit.

Was wir von Inspektor Columbo lernen

Qualitätssicherung ähnelt manchmal einem Krimi: Genaue Beobachtung, die richtigen Fragen stellen und schließlich, gestützt auf Erfahrung, die korrekten Schlüsse ziehen. In der Kultserie Columbo erklärt der Inspektor sein Erfolgsrezept: „für den Täter ist es das erste Mal – ich greife auf die Erfahrung vieler Fälle zurück.“ Genau das tun wir auch.

Schreiben Sie uns: was ist aus ihrer Sicht die wichtigste Funktion von Test in einem solchen Projekt?

Wir freuen uns auf Zustimmung, aber auch über Widerspruch.

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